Home /// Baureihen /// Arbeits- und Dienstfahrzeuge /// Informationen S-Bahn BerlinBaureihe 476 - Bauart Reko 475alte Bezeichnungen - DR: 276.1
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| Modernisierung: | 1979 - 1989 |
| Umbau / Modernisierung: | RAW Berlin-Schöneweide |
| Höchstgeschwindigkeit: | 80 km/h |
| Leistung: | 360 kW |
| Dienstmasse: | 38,4 t + 27,1 t |
| Länge über Kupplung: | 35.460 mm |
| Radsatzanordnung: | Bo'Bo' + 2'2' |
Die Baureihe 476 (alte Bezeichnung 276.1) ist aus der Modernisierung der Baureihe 475 (alte Bezeichnung 275) Bauarten Stadtbahn und Wannsee entstanden. Neben der Modernisierung der Elektrik wurde auch der Innenraum neugestaltet. Es erfolgte der Einbau eines ein optischen und akustischen Türschließsignal. Das auffälligste Merkmal war die Änderung der Triebwagenfront auf zwei große Fenster mit einem im linken Fenster untergebrachten Zugzielanzeiger. Bei den ehemaligen Steuerwagen wurde die Front begradigt, weshalb bei diesen Beiwagen die Rückwand keine Nieten haben.
Das bis dahin übliche Dienstabteil verschwand und die Fahrzeuge wurden mit Kunstlederpolstersitzen ausgestattet. Die Wände erhielten eine Sprelacart-Verkleidung (Sprelacart = DDR-Markenname für spezielle mit Kunstharz gebundene Schichtstoffplatten). Wegen dem ähnlichen Aussehen mit den damaligen DDR-Küchen wurde diese Baureihe (zusammen mit der modernisierten Baureihe 477) auch als „Fahrbare Küche“ oder „Neubauküche“ bezeichnet.
Die Rekonstruktion erfolgte im RAW „Roman Chwalek“ in Berlin-Schöneweide, heute S-Bahn-Hauptwerkstatt, von 1979 bis 1989. Mit der Wiedervereinigung wurden moderne Züge erforderlich, so dass diese Baureihe 2000 aus dem Plandienst verabschiedet werden konnte.
Die Bezeichnung Baureihe 276 bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR war eine Zweitbelegung. Ursprünglich waren in der Baureihe 276 die Züge der Bauarten Bankier Olympia und Peenemünde eingereiht. Da alle alten Züge der Baureihe 276 modernisiert waren und bereits in die Baureihe 277mod (neu 477) eingereiht wurden, war diese Baureihenbezeichnung frei. Zur Unterscheidung zu den alten Zügen dieser Baureihe wurden die modernisierten Züge als Baureihe 276.1 - beginnend mit der Ordnungsnummer 101 - bezeichnet. Nach 1994 erfolgte eine erneute Umzeichnung in die Baureihe 476 (Triebwagen) und 876 (Beiwagen), wobei dann mit der Ordnungsnummer 1 begonnen wurde – also 476 001 + 876 001 und so weiter. Bei der Umzeichnung erhielten die Trieb- und Beiwagen auch neue Ordnungsnummern.
Als Vorlage für die Front der Baureihe 276.1 (heute Baureihe 476) war die ebenfalls vom RAW Schöneweide gebauten U-Bahn-Züge der Baureihe E III (Umbau aus S-Bahn-Zügen).
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ein Zug der Baureihe 276.1 (DR) auf |
276 115 (DR) am 13.11.1989 |
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ein Triebwagen der Baureihe 276.1 am 01.09.1984 |
276 181 (DR) am 12.06.1990 in Berlin-Blankenburg |
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276 353 im "Hauptstadt-Lack" |
ein Triebwagen der Baureihe 276.1
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276 329 (später 476 363) |
276 475 (später 476 421) |
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Fahrgastraum eines 276er |
links: 276 112 - ex Bauart Wannsee (275 942) |
rechts ein Zug der Baureihe 276 und links eine Diesellok der Baureihe 112 (V 100 Ost)
um 1985 in Berlin-Kaulsdorf
Foto: unbekannt - Sammlung Olaf Hoell
rechts ein Zug der Baureihe 276
und links ein Zug der Baureihe 475, welche als Spenderfahrzeuge für die Baureihe 476 dienen
am 12.10.1996 in Berlin-Wannsee
Foto: unbekannt - Sammlung Olaf Hoell
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476 041 am 26.01.1993 in Lichtenberg |
476 403 am 26.01.1993 in Lichtenberg |
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476 388 am 26.05.1992 |
476 432 am 02.09.1994 |
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476 054 am 25.04.1995 im Bahnhof Berlin-Zoo |
ein 476er am 25.04.1995 im Bahnhof Berlin-Zoo |
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476 420 am 25.05.1994 |
476 375 am 17.02.1995 |
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476 307 am 02.09.1996 |
476 384 am 10.09.1996 in Oranienburg |
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ein Zug der Baureihe 476 |
ein Zug der Baureihe 476 |
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ein Zug der Baureihe 476 |
ein Zug der Baureihe 476 |
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476 327 am 29.06.1997 in Baumschulenweg |
476 302 am 20.04.1998 in Blankenfelde |
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476 029 im Juni 2000 in Berlin-Ostbahnhof |
Baureihe 476 im Juni 2000 in Berlin-Spandau |
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476 406 mit Werbung im Dezember 1993 |
476 036 mit Werbung um 1999 |

Der Viertelzug 476 002 + 876 002 wird vom Verein Historische S-Bahn Berlin e.V. betreut und soll rollfähig erhalten bleiben. Da bei der Rekonstruktion der Spenderbaureihe 475 die Fahrsteuerung auf 110 Volt umgestellt wurde, kann dieser Viertelzug nur noch mit dem Rangiertriebwagen "Jumbo" zusammen fahren. Eine Aufarbeitung für den Einsatz als historischer Zug ist deshalb nicht vorgesehen.
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im Mai 2000 in Ostbahnhof |
am 27.10.2001 in Berlin, |
am 25.05.2024 in Erkner - Fotos: Olaf Hoell
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